Mittwoch, 29. November 2017

es weihnachtet ... Topflappen aus der Restekiste

Die ersten Geschenke sind fertig - wieder habe ich so viele Ideen, die ich sicher nicht alle in den nächsten Wochen umsetzen kann. 

Es ist eine schöne Tradition, die ich mir bewahrt habe. Ich verschenke sehr gerne selbst gemachte Dinge - oft sind es Kleinigkeiten, die dann im Alltag der oder des Beschenkten einen festen Platz bekommen. 

Was ich euch heute zeigen möchte, sind Topflappen, die ich aus der Restekiste bzw. aus dem, was so beim Zuschneiden abfällt, entstehen lasse.


Es ist entspannend, überschaubare Projekte in Angriff zu nehmen. Und Topflappen sind wirklich schnell realisierbare Kleinprojekte, die zumindest bei meinen Freundinnen immer begeistert angenommen werden.


Bei dieser Technik des Nadelmalens oder auch Maschinenstickend bzw. -applizierens lege ich Stoffstücke (in Form geschnitten oder auch wie sie mir gerade in die Hände kommen) übereinander und steppe sie mit dem Geradstich fest. Schön lassen sich auch abgeschnittene Webekanten verwenden.

Den Rand der Stoffstücke lasse ich unversäubert. Er wird befestigt durch mehrere Nähte in Nadelmalerei-Manier übereinander. Das gibt dem Topflappen noch zusätzlichen Halt.

Je nachdem, was ich in den Bildern, die meist zufällig entstehen, sehe, ergänze ich noch Vögel oder Äste, die ich dazu sticke.

Gefüttert sind die Topflappen mit Thermolam. Ein zusätzliches Quilten ist nicht notwendig.



Hier noch meine eigenen, schon etwas "alten" Topflappen, die schon seit ein paar Jahren in Gebrauch sind:





Dienstag, 28. November 2017

Schal fürs Leben - alle meine Schals....

Ich stricke jedes Jahr einen "Schal fürs Leben" ... inzwischen sind es schon drei fertige und der vierte wächst.



#HOFFNUNGTRAGEN 
#SCHALFUERSLEBEN 

Ich mache euch eine kleine Liste mit BloggerInnen, die wunderschöne Fotos mit ihrem #SCHALFUERSLEBEN gepostet haben:



(1) kluntjebunt

(2) titatoni

(3) gemachtmitliebe

(4) 






Montag, 27. November 2017

(M)ein Schal fürs Leben

Auch dieses Jahr bin ich dabei ...



Ich stricke jedes Jahr einen "Schal fürs Leben" ... im ersten Jahr waren es gleich vier Stück davon!  

Diese Aktion für syrische Flüchtlingskinder unterstützt nicht nur finanziell etliche Projekte wie etwa Schulbauten, sie bietet auch durch das Tragen des Schals die Möglichkeit Öffentlichkeit herzustellen, ein optisches Zeichen zu setzen.

Am 10.Dezember trage ich diesen Schal auch im Büro und es ist zu schönen Begegnungen gekommen, wenn auch Kolleginnen ihren Schal trugen und wir uns dann verschwörerisch anblinzelten. Oder wenn ich in der Stadt jemandem begegne, der/die einen "Schal fürs Leben"  um den Hals trägt, freue ich mich darüber. 

Dass die Hilfe gerade für Projekte, die für Kinder gestartet wurden, dringend notwendig ist, erleben wir jeden Tag wieder in der Presse, die uns die dramatischen Bilder vor Augen führt. Mich macht der der Gedanke an die vielen Kinder, die unter diesem schon so lange herrschenden Konflikt am meisten leiden, sehr nachdenklich - und für alles, was wir hier in Deutschland haben auch sehr dankbar!

#HOFFNUNGTRAGEN 
#SCHALFUERSLEBEN 



Strickt ihr auch oder seid ihr bereits fertig mit dem diesjährigen Schal?



Diesmal ist die Wolle, aus der der Schal gestrickt wird, eine neue Qualität, nachdem zwei Jahre in Folge ein dickes Dochtgarn verwendet wurde. Diese Alpacamischung ist sehr schön und lässt sich gut verstricken. Ich habe allerdings anstatt der Nadelstärke 7mm, die in der Anleitung angegeben war, eine Nadel 8mm genommen. So ist der Schal fluffiger. 




Am allerschönsten war aber immer noch das erste Garn, aus dem die schwarz-grau-beigen Schals entstanden sind... Den trage ich am allerliebsten von allen.

Sonntag, 26. November 2017

WKSA 2017 - Teil II - Meine Stoffauswahl und der Schnitt

Jaaaa ... 
... wie ich schon in meinem ersten Post zum diesjährigen Weihnachtskleid geschrieben habe, soll es der wunderschöne Seidensatin sein, den ich schon ein Weilchen liegen habe und an den ich mich bisher noch nicht herangetraut habe.



Ein schwarzer Seidensatin mit zwei schönen Seiten. Die eine Seite glänzt und lässt die Farben dadurch kräftiger wirken, dafür wirkt die matte Seite dezenter, fast noch edler.



Die Blütenranken verlaufen in drei Strängen über die doppeltbreite Seide. Hier seht ihr den Stoff im Bruch gefaltet.



Die wunderschönen Ranken möchte ich auf gar keine Fall durch einen zu aufwändigen Schnitt ihrer Wirkung berauben. 

Daher der eher schlichte Schnitt, der nur aus vier Teilen plus Besätzen besteht.

Ein Kleid aus der Burda Style von 2011. Ich habe es in meiner Sammlung und wollte es schon lange nähen.

Nun ist es endlich soweit!

Was natürlich dazu muss ist ein passendes Unterkleid. Welchen Schnitt ich dafür nehme, habe ich allerdings noch nicht entschieden.

WKSA 2017 - Teil I. Ja - ich will auch ... ein Weihnachtskleid nähen!

... Ich will auch ... 

Dieses Jahr mache ich auch mit. Ein Kleid nähe ich mir (fast) jedes Jahr zum Fest. Ja, und diesmal werde ich euch daran teilhaben lassen.


Ich weiß schon ganz genau, was es werden soll!
Ein Seidenkleid aus der wunderschönsten Seide, die ich mir vor zwei Jahren in Bonn bei 
DESIGNER-MODE-STOFFE gekauft habe. Das ist ein kleiner Laden mitten in der Stadt, in der Kesselgasse. Ich hoffe, es gibt ihn noch, denn es war wunderbar in den Stoffen aus Überhangproduktionen namhafter Designer zu stöbern...



Beinahe hätte ich den Sewalong auf memademittwoch verpasst  ein Zufall war es, dass ich über den diesjährigen WKSA gestolpert bin. 

Jetzt aber schnell den Schnitt rausgesucht und für euch die Fotos aus dem Nähzimmer gemacht...

Das hier soll es werden - Ja, ich weiß ... es ist schon ein paar Jahre alt dieses Heft. Genauer gesagt von 2011. Nicht Vintage, nicht en vogue wie La Maison Victor, die ich ganz toll finde. 

Aber das grüne Kleid gefällt mir nach wie vor richtig gut und ich habe eine wunderschöne Seide, die ich dafür verwenden könnte. Nicht grün, aber seht weiter unten selbst...


Schnittmuster Kleid 12/2011 #110



Dieses Kleid liegt schon länger auf meinem Nähtisch und nun soll es endlich genäht werden!


Meine bisherigen Posts zum Weihnachtskleid Sew Along:

19.11.2017 - Ja... Ich will auch ein Weihnachtskleid nähen!
26.11.2017 - Meine Stoffauswahl und der Schnitt


Freitag, 24. November 2017

Mein neuer Zuschneidetisch

Mein liebster Mann hat einen wundervollen Zuschneidetisch mit Lagermöglichkeiten für mich gebaut. Nun kann ich in meinem neuen Arbeitszimmer nach Herzenslust zuschneiden - und das in wirklich fast jedem Format.


Ich bin so froh! Eine größere Freude konnte er mir jetzt im Herbst gar nicht machen, als sich an drei Tagen Zeit für den Umzug meines Zimmers zu nehmen und den Tisch zu bauen. Wir haben übrigens lange recherchiert und die Ikea-Elemente waren tatsächlich am allerpraktischsten vom Format her, um Stoffe unterzubringen! Auf Füße gestellt, miteinander verschraubt sind sie auch sehr stabil. Auf weiteren Füßen liegt die schichtverleimte Arbeitsplatte auf (immerhin 220 x 100cm groß!).


Endlich finden auch die Lineale und Papierrollen einen Platz! Der Zwischenraum ist so praktisch!

Und meine Patchworkstoffe sind nun auf beiden Seiten des Tisches nach Farben sortiert in den Kunststoffboxen untergebracht. Die Bekleidungsstoffe liegen weiterhin im Schrank, die Stücke sind größer und brauchen mehr Platz...


Montag, 20. November 2017

Zwischenräume ...

Drucken, Malen, Sticken, Nähen auf Stoffen mit Erinnerungswerten.


Mein erster Versuch für Zwischenräume nach der nebenliegenden Zeichnung... Aber ich verwende doch lieber die großen Steine.


Diese Ecke mag ich besonders. Samen sind zufällig auf den Stoff gefallen, als ich mit einem trockenen Ast drucken wollte... Daraufhin habe ich die winzigen Samenkörner mit kleinen Stichen fixiert.




In meinem Stofffundus kamen mir zufällig ein paar 'alte' Stoffe in die Hände, die für mich großen Erinnerungswert haben. 

Darauf habe ich mit Acrylfarben gemalt, mit Schablonen gedruckt, Samen aufgestickt und gepatcht. 

Was draus wird? Ich werde den Entwurf jetzt erst ein Weilchen an der  Wand begutachten und überlegen ob ich die Ausschnitte so belassen will. 

Sonntag, 19. November 2017

Falsche Unis und ein wenig Shibori

Färben eines recht beachtlichen Stoffvorrats und ein wenig Shibori ... 


Das Wochenende im August, das ich im Atelier von Gabi Tisch zum Färben verbrachte, liegt schon etwas zurück. Trotzdem möchte ich euch heute die Stoffe zeigen, die dabei entstanden sind.

Ich habe in den letzten bestimmt fünf Jahren sehr wenig gefärbt, alle meine Vorräte waren geschrumpft und die Lust wuchs, mal wieder mit anderen begeisterten Frauen zwei Tage in Farben zu schwelgen...

Hier sehr ihr meine Ergebnisse. Insgesamt habe ich fast 50 Meter Popeline gefärbt. Und mich tagelang nach dem Auswaschen und Trocknen und Bügeln und Falten und Sortieren an den Farben gefreut!





Und ein wenig Shibori am zweiten Tag...

... die Zeit ist ein komisches Ding ...

Wie vergeht die Zeit so schnell! Oder bin ich es, die nicht genau genug hinfühlt?

Gedanken zum Wochenendausklang ...


Jetzt ist bereits die Mitte des Monats November überschritten, die Adventszeit steht vor der Tür und ehe man sich versieht ist Weihnachten da und auch schon wieder vorbei und das Neue Jahr beginnt. 

Der November ist ein trüber und melancholisch machender Monat. Grau, nebelig, kalt und wenig schön. Sagt man ... Und ja, ich könnte auch etwas mehr Wärme vertragen, etwas mehr Sonne. Und ja, ich mag diese Zeit trotzdem irgendwie. Sie bringt mich zum Nachdenken, verlangsamt mich. 

Heute denke ich aus einem mir noch unbekannten Grund über die Zeit nach.

Die Zeit ist ein komisches Ding, denke ich. Ich sitze hier und mein Denken und Fühlen sagt mir, sie rast. Wo bleibt sie, die Zeit? Sie fliegt nur so vorbei und ich habe kaum Gelegenheit innezuhalten und mich an den Dingen zu freuen, die mir begegnen.


Und doch - wenn ich ganz genau hinspüre, dann ist es anders. Es ist so vieles geschehen, ich habe so viel Schönes erlebt. Besondere Begegnungen und Erfahrungen - ich habe dazu gelernt! Da zu sagen, die Zeit rast vorbei und es bleibt für mich 'keine Zeit' ... hmm. Meine Zeit ist angefüllt mit Erlebnissen und ich habe die Aufgabe, mir dessen bewusst zu werden. Zu genießen! Ich kann durch bewusstes Nachdenken die Zeit verlangsamen. Mein bewusstes Fühlen macht es möglich. Ich nehme mir zu selten Zeit dafür.


Wie oft erwische ich mich, dass ich meine mindestens zwei Dinge gleichzeitig tun zu müssen! Schon am Morgen geht es los: Zähneputzen mit der linken Hand und noch schnell mit der rechten die Haare gebürstet oder ... Beim Zeitunglesen trinke ich den ersten Kaffee - das gehört zusammen und doch merke ich oft gar nicht, dass ich trinke, erst, wenn die Tasse leer ist. So geht es den ganzen Tag hindurch weiter. Im Beruf oft ein Muss, im Privaten aus der Gewohnheit heraus ohne nachzudenken weitergemacht.

Es ist umgekehrt verdammt schwer, sich selbst zu disziplinieren, im sog. Hier und Jetzt zu bleiben und nicht schon in Gedanken beim nächsten Thema, beim nächsten Termin, bei der ständigen Überlegung "was kommt gleich"... 

Nur eine einzige Sache zur Zeit zu tun, nicht mit den Gedanken abschweifen, ganz den Moment erleben - mir gelingt das nur selten.



Im Wald ist es möglich. Besonders in so schönen Momenten wie diesem, den eine Freundin für mich fotografiert hat an einer Stelle, die wir beide sehr mögen. Ich saß derweil im Büro und habe wieder mehrere Dinge gleichzeitig gemacht... 

Kennt ihr das: Im Wald laufen, die Gedanken schweifen lassen - in weite Ferne, zu Menschen, Situationen, die waren oder noch kommen. Und dann ist er da, der wirklich bewusste Augenblick: Gucken - Spüren - und nur im raschelnden Laub stehen und die Sonne zwischen den Bäumen untergehen sehen...

Das nehme ich mir für die nächsten Tage vor, mehr in mein Leben zu lassen! Und wenn es nicht im Laub stehend sein kann, dann mit einem bewussten Blick aus dem Fenster und ein paar Minuten ganz für mich und mit mir.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen und bewussten Wochenendausklang und einen guten Start in die neue Woche.

Martina



Montag, 22. Mai 2017

... mit den Augen nähen - füllt nicht den Kleiderschrank, macht aber manchmal auch sehr glücklich...

Gedanken ...

Kennt ihr das? Da gibt es ein Stündchen Müßiggang, eine Tasse Kaffee oder Tee stehen auf dem Tisch in meinem Nähzimmer, daneben der gemütliche Sessel für die vielen letzten Stiche von Hand, die Sonne blitzt herein und eigentlich habe ich noch ein begonnenes Projekt neben der Nähmaschine liegen. Eigentlich. Die Zeit ist für ein ausführliches "Wieder-hineindenken" fast zu kurz, die Begeisterung für ein paar wenige Stiche eher klein, die Lust auf Nähen ungebrochen und die Freude in meinem kreativen und inspirierenden Chaos zu sitzen nach wie vor groß.

Es gibt nicht viel, das mich so ins Schwärmen bringt: Ich liebe die klassischen, handwerklichen Nähschritte, ich mag es ein genähtes Werkstück in die Hände zu nehmen, es hin und her zu wenden, mir die Nähte anzuschauen, besondere Stellen wie Tascheneingriffe oder Randlösungen mit den Augen in ihrer Entstehung Schritt für Schritt nachzuverfolgen. Das kann fast genau so befriedigend sein wie das Nähen selbst - herausfinden WIE etwas genäht wurde, welche Schritte und in welcher Reihenfolge notwendig waren, um zu diesem oder jenem Ergebnis zu gelangen.

Fast ebenso viel Spass macht es mir auch, in alten Heften zu stöbern, längst vergessene Anleitungen zu lesen, die Konstruktionszeichnungen genau zu studieren und ganz tief in die Bilder hineinzusehen. Was liegt da näher, als mit der duftenden Tasse Kaffee in der einen Hand, mit der anderen in ein paar Heften zu blättern und mit den Augen zu nähen ... Beim Durchblättern der alten BurdaStyle-Hefte habe ich im Geiste schon viele Kleider genäht - auch wenn der Kleiderschrank davon nicht voller wird, ich fühle mich danach oft sehr frisch und erholt ...

Ich blättere ein altes Heft durch, manchmal schon zum x-ten Male. Darin finden sich viele Modelle, die überblättere ich einfach, weil sie Modeerscheinungen sind oder mir schlicht nicht gefallen. Manche Modelle passen vom Schnitt her nicht zu mir, manche nicht in meinen Kleiderschrank, manche an diesem Tag einfach nicht zur aktuellen Stimmung oder Jahreszeit. Dann sind da aber auch die Dauerbrenner-Teile, an denen bleibe ich jedesmal beim Durchblättern eines Heftes hängen! Die gefallen mir genau so gut wie am ersten Tag. 

Meine Fantasie beginnt zu arbeiten: im Geiste suche ich schon nach einem passenden Stoff, überlege, ob ich Schuhe dazu habe, welche Jacke oder welches Oberteil passen würden. Und dann "nähe" ich dieses Kleid aus einem der wohlgehüteten Stoff-Schätze, manchmal gleich aus zwei verschiedenen Stoffen, weil ich mich nicht entscheiden kann. Zuvor durchsuche ich aber noch die Anleitung nach möglichen Problemen oder kniffligen Stellen bei der Fertigung, löse diese im Geiste, bin jetzt endlich soweit, dass ich aus dem bequemen Sessel aufstehen will (der Kaffee ist leer - oder kalt), um das Schnittmusterpapier auszurollen, den Schnittbogen aus dem Heft zu lösen und beginnen möchte die passende Größe zu übertragen --- fast ... 

Denn in diesem Augenblick bemerke ich, dass die Zeit der Muße, abseits des Alltags und der Hetze vorbei ist, dass keine Zeit mehr für Träume und alte Hefte bleibt, die Realität mich zurück ruft - ich klappe das Heft zu, markiere mir (für später) noch schnell mit einem Postit die Seite, schreibe in schönen Lettern auf den aus dem Heft herausschauenden Papierstreifen noch: "Etuikleid, Modell XY, aus dem blauen Baumwollsatin oder der schwarzen Wildseide nähen". Dann klappe ich das Heft nun wirklich zu, stecke es zurück in den Stehsammler mit den Heften von 2014 und 2015 (oder sind eure Hefte auch manchmal noch älter?), gehe in Gedanken versunken in die Küche, wo ein weiteres Projekt auf mich wartet, das zumindest in der nächsten Stunde ebenfalls meine volle Aufmerksamkeit verdient: das Abendessen.

... immer wieder montags ... Sommer - Tasche

Hier meine heutige

      ... immer wieder montags ... Sommer - Tasche

Hier eine Tasche, die ich in diesem Jahr schon einige Male genäht habe... 
Praktisch und wie ich finde schön zugleich.


Es passt sehr gut ein A4-Formal hinein. Ich kann also ganz bequem meinen Ordner und auch ein paar Hefte darin transportieren.
Genäht habe ich dieses Modell aus Leinen. Im oberen Teil habe ich bedrucktes Leinen verwendet, unten ein altes Bauernleinen in blauem Karo.


Innen hat das gute Stück ein kariertes Baumwollfutter. Eine Innentasche und ein Schlüsselband helfen das Chaos in Grenzen zu halten.


Außen habe ich noch eine Reißverschlusstasche eingearbeitet. Die Mühe lohnt sich. Ich nutze diese Tasche viel und gerne. Und HIER geht es zur Anleitung.


So sieht die Tasche übrigens in einem Batikstoff aus...

Montag, 15. Mai 2017

... immer wieder montags ... Konstruktion eines Grundschnittes für eine Kosmetik - Tasche

Hier meine heutige

      ... immer wieder montags ... - Tasche
... das kannst du auch ...

Wie viele Schnitte von Taschen und Täschchen habt ihr so in eurem Näh-Leben schon aus Heften herauskopiert? Und dann doch sehr oft feststellen dürfen: "Diesen Schnitt habe ich so oder so ähnlich schon..."

Ich möchte euch heute zeigen, dass es kein Hexenwerk ist, selbst einen Grundschnitt für eines der gängigsten Taschenmodelle herzustellen und diesen Grundschnitt dann je nach Bedarf (oder manchmal auch nach der Größe des Reststoffes) anzupassen oder abzuwandeln.

Patchwork-Oberteile und Sweatshirts

... ich habe mich hier bei Zwischenmass für das Probenähen einer Bluse beworben. Das hat dazu geführt, dass ich in meinen Fotos gestöbert habe - Fotos von Oberteilen, die ich mal genäht habe.

Genäht habe ich schon immer und auch sehr viel. Ich hab nicht immer alles fotografiert. Oft waren die Kleider noch warm vom unter den Presserfuß legen, vom zarten Bewegen, um die schönsten Nähte zu erzielen, vom Falten, Stecken und all den kleinen Handgriffen, die frau so erledigt auf dem Weg hin zu einem Kleidungsstück -  da ist nicht immer Zeit auch noch ein Foto zu machen - vor allem, wenn ungeduldige Töchter daneben stehen und "ihr" Teil ganz schnell haben möchten ...

Doch, einiges gibt es, das ich festgehalten habe... Hier meine Shirts, die ich heiß und innig liebe und zu allen Gelegenheiten getragen habe.