Kulturbeutel - eine Tasche für Birgit

Heute zeige ich euch das Projekt "eine Tasche für Birgit". Ein paar Fotos sind während des Nähens entstanden, darauf kann man recht gut erkennen wie ich vorgegangen bin.

Ich arbeite fast immer frei nach meinen eigenen Ideen, die durch die vielen Bilder und Anregungen, die ich auf meinen Reisen durch die verschiedenen Blogs und Seiten des Internets ergänze. Ich zeichne zunächst eine kleine Skizze, die mich durch ein Projekt begleitet.


 Birgit hat einen großen Garten und liebt fröhliche Farben und Blumen... unschwer zu erkennen auf den beiden Seiten der Tasche. Die Stoffe für diese Tasche habe ich in einem Schuhkarton zusammengetragen. Bei den meisten Stoffen handelt es sich um die Reste eines Quilts, den ich für meine Tochter genäht habe.
 Gefüttert ist die Tasche mit einem rot gefärbten Baumwollstoff eines alten Damastkissens. Diese Baumwollstoffe haben eine gute Stabilität, die ein Kulturbeutel (Birgit benutzt diese Tasche für ihre Patchworkkurs-Materialien, für Zahnpasta und Tagescreme war ihr die Tasche zu schade) haben sollte.
 Hier die Details des Maschinenquiltings. Gequiltet habe ich auf einem dünnen Baumwollvlies. Das gibt etwas Volumen, belässt aber das Muster flächig, was mir gut gefällt.

Man erkennt auch gut die freie Schneidetechnik. Ich arbeite mit dem Rollschneider. Lege die beiden Stoffstücke überlappend aufeinander, setze den gebogenen Schnitt und nähe die beiden Teile dann mit dem 1/4" Fuss meiner Bernina zusammen. Das klappt besonders bei den Blütenblättern sehr gut.
Auf diesem Bild seht ihr den Schnitt. Noch grob mit darunter liegendem Futter. Aber man erkennt gut die Tiefe der Tasche. Innen sind die letzten offenen Kanten mit Schrägstreifen eingefasst.

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